KOLLEGEN.

START.WIR.


WIR.

Kollegen der Berliner Polizei

Unabhängig von unserer Petition sind WIR. rund 2000 Tarifbeschäftigte mit vollzugsnahen Aufgaben aus den Bereichen: ZOS, Gef. und BvKD. Wir alle sind Tarifbeschäftigte und Arbeitnehmer und unterliegen demzufolge dem besonderen Schutz des Arbeitszeitgesetzes (ArbZG). Darüber hinaus sind wir arbeitsvertraglich an den Tarifvertrag der Länder (TV-L) gebunden, daraus ergeben sich vielfältige Verpflichtungen für beide Parteien.

Arbeitszeitgesetz – ArbZG
Tarifvertrag der Länder – TV-L

Das Wertvollste – Unsere Arbeitskraft

Unsere Arbeitszeit insbesondere deren Verteilung bzw. Organisation, ist in Einklang mit den nachfolgenden gesetzlichen Rahmenbedingungen zu bringen.

Leider mussten wir speziell im Bereich ZOS und Gef. feststellen, dass es zu diversen Konflikten kommt. Deshalb unser RAT., informiere Dich und sichere Dir Deinen Individualanspruch.

Verordnung über die Arbeitszeit der Beamten

Im Zuge unserer Recherchen ergab sich keine Rechtsgrundlage weshalb Berliner Landesbeamte, im Wechselschichtdienst, mehr als 40 Std./Woche leisten müssen. Nach § 3 (1) AZVO ist jeder Tag Werktag mit Ausnahme des Sonnabends. Der Sonntag ist Ruhetag. Im Ergebnis handelt es sich regelmäßig um eine 5 Tage-Woche. § 3 (2) AZVO nennt eine Ausnahme, hiernach kann ein Sonnabend oder ein Sonn- oder Feiertag ein Arbeitstag sein, wenn dienstliche Verhältnisse dies erfordern. Darüber hinaus stehen jedem Beamten nach § 4 (2) AZVO, bei einer durchgehenden Arbeitszeit von mehr als sechs Stunden, 30 Minuten Pause zu. Im Übrigen entspricht die Verordnung über die Arbeitszeit der Beamten (AZVO), der EU-Arbeitszeitrichtlinie.

Grundsatzfrage

Rechtfertigt ein seit Jahrzehnten anhaltendes Spardiktat und die dadurch provozierte Personalmisere eine dauerhafte und übermäßige Arbeitsbelastung der Landesbeamten?

WIR. sagen NEIN!

Der Landesbeamte ist genauso Mensch und genießt Grundrechte. Speziell der Beamte im Wechselschichtdienst benötigt Freizeit zur sozialen Teilhabe und Regeneration – Grundlage bildet immer das Grundgesetz. Das Bundesverfassungsgericht hat mit dem Urteil vom 28.01.1992 betont, dass „Nachtarbeit grundsätzlich für jeden Menschen schädlich ist“. Da jeder Mensch nach dem Grundgesetz Art. 2 (2) das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit hat, gibt es die gesetzlichen Regelungen im ArbZG und ArbschG, novelliert durch die EU-Arbeitszeitrichtlinie, die die gesundheitsschädlichen Folgen von Nachtarbeit, die in unserer Gesellschaft aus verschiedenen Gründen nicht mehr zu vermeiden sein wird, zumindest minimieren soll.

Geiz rechtfertigt keine Arbeitszeitmodelle zum gesundheitlichen Nachteil der Beschäftigten! Du siehst das genauso wie WIR.? Dann setze Dich mit uns in Verbindung um unsere Ansätze für den Beamtenbereich zu verfeinern.

„Wir als Nachtarbeitnehmer in einem vollkontinuierlichen Wechselschichtdienst gehören zu den schützenswertesten Arbeitnehmern, die das ArbZG kennt.“

www.wiraktiv.de – Eine Initiative von Kollegen für Kollegen

SOLIDARITÄT.

B.I.S.S. e.V.
#BerlinBrennt

UNTERSTÜTZER.

Hauptstadtbeamte